Offenlegung von Zahlungen

Worum geht es? Wir bei GSK haben uns dazu verpflichtet, die an medizinische Fachpersonen und Gesundheitsorganisationen gezahlten geldwerten Leistungen offenzulegen. Diese werden erstmals seit 2015 erfasst und ab Mitte 2016 auf unserer Firmenwebseite veröffentlicht.

Der pharmazeutischen Industrie Europas ist es ein grosses Anliegen, die geldwerten Zuwendungen zwischen der Pharmaindustrie und den Akteuren im Gesundheitswesen transparent zu halten. Transparenz ist die Grundvoraussetzung bei der Entwicklung vertrauensvoller Beziehungen mit der Öffentlichkeit und der Wahrung der Glaubwürdigkeit, vor allem gegenüber den Patienten. Deshalb verabschiedete die Generalversammlung der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) am 24. Juni 2013 den EFPIA Code on Disclosure of Transfers of Value from Pharmaceutical Companies to Healthcare Professionals and Healthcare Organisations (EFPIA HCP/HCO Disclosure Code).

Bis Ende 2013 mussten die nationalen EFPIA-Mitgliedsverbände den neuen EFPIA HCP/HCO Disclosure Code in nationale Kodizes samt Vollzugsregelung umgesetzt haben. Scienceindustries sorgte als zuständiger Mitgliedsverband von EFPIA für die Umsetzung in der Schweiz. Entsprechend wurde der Pharma-Kooperations-Kodex (PKK) erarbeitet. Ab Mitte 2016 legen die Unterzeichnerunternehmen auf ihren Webseiten, alljährlich und öffentlich zugänglich, die geldwerten Leistungen, welche sie im Vorjahr (erstmals 2015) medizinischen Fachpersonen (v.a. Ärzten und Apothekern) sowie Gesundheitsversorgungs-Organisationen (v.a. Spitälern, Forschungsinstituten und medizinischen Fachgesellschaften) gewährt haben, offen.

Geldwerte Leistungen im Sinne des Pharma-Kooperations-Kodexes sind direkt oder indirekt gewährte Abgeltungen u.a. für Beratungs- und Dienstleistungen, finanzielle Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Gesundheitsbereich und Kostenbeiträge für die Teilnahme von Fachpersonen an Veranstaltungen.

Nur wenige geldwerte Leistungen sind von der Offenlegungspflicht ausgenommen. Dazu gehören beispielsweise die handelsüblichen Abgeltungen für Fachpersonen bei der Bestellung und Lieferung von Arzneimitteln, die unentgeltliche Abgabe von Arzneimittelmustern an Fachpersonen im Rahmen behördlicher Empfehlungen oder Informations- und Ausbildungsmaterialien von bescheidenem Wert.

Wir sind davon überzeugt, dass dieser Schritt richtig ist, um der öffentlichen Wahrnehmung Rechnung zu tragen und das Vertrauen in die pharmazeutische Industrie langfristig zu stärken, selbst wenn diese Selbstverpflichtung der pharmazeutischen Industrie nicht auf ungeteilte Zustimmung stösst.

Weiterführende Informationen über die Verpflichtung von GSK zur Transparenz und Einhaltung höchster ethischer Standards finden Sie auf unserer globalen Webseite. Darüber hinaus erhalten Sie weiterführende Informationen zur Offenlegungspflicht auch auf der Webseite von scienceindustries.